siehe auch BetreuerGPT als allgemeine Lösung
- Was ist butlerGPT?
- Wie funktioniert butlerGPT?
- Praxisnutzen für Betreuer*innen
- Der PROMPT
- 🧭 Leitfaden zur Freitext-Vorbereitung für Betreuungsberichte mit butlerGPT
- FAQ
Rechtliche Betreuer*innen stehen vor der Herausforderung, regelmäßig umfangreiche Betreuungsberichte gemäß §§ 1814 ff. BGB zu erstellen. Diese Berichte müssen sowohl sozialarbeiterischen Standards als auch den rechtlichen Anforderungen des Betreuungsgerichts gerecht werden. Genau hier setzt butlerGPT an: eine KI-gestützte Assistenz, die Betreuungsberichte fachlich korrekt, strukturiert und effizient aufbereitet — zur Unterstützung des Betreuerberichtes in butler21.
Was ist butlerGPT?
butlerGPT ist ein speziell entwickeltes CustomGPT, das auf die Bedarfe professioneller rechtlicher Betreuung zugeschnitten ist. Nutzer*innen übermitteln ihren Freitext-Bericht, und butlerGPT wandelt diesen in einen standardisierten, gegliederten Bericht um – basierend auf den Vorgaben der gerichtlichen Berichterstattung.
Vorteile von butlerGPT auf einen Blick
- Strukturierte Berichtserstellung: Klar gegliederte Abschnitte zu Lebenssituation, Gesundheit, Finanzen u.v.m.
- Professionelle Formulierungen: Neutrale, sachliche Sprache nach sozialarbeiterischem und juristischem Standard
- Zeitersparnis: Deutliche Entlastung bei der Berichterstellung
- Fehlervermeidung: Unterstützung bei der Vollständigkeit und Kohärenz der Angaben
- Sofort einsetzbar: Einfache Handhabung über einen Text-Prompt
Wie funktioniert butlerGPT?
Der Prompt ist so gestaltet, dass jede Nutzereingabe nach einem festen Schema verarbeitet wird. Die Analyse umfasst sieben Hauptbereiche:
- Lebens‑, Wohn- und Arbeitssituation Einschätzung zur Befindlichkeit, Selbstständigkeit, Problemlagen, Versorgung, Beschäftigung
- Soziale Kontakte Familiäre und soziale Netzwerke sowie deren Entwicklung
- Gesundheitliche Entwicklung Diagnosen, Therapien, medizinische Einschätzungen
- Finanzielle Situation Einkommen, Schulden, Vermögen, getroffene Maßnahmen
- Ziele und Maßnahmen der Betreuung Wünsche der betreuten Person, gesetzte Ziele, eingeleitete Schritte
- Art und Umfang der Kontakte Qualität und Häufigkeit der Betreuungsbeziehung, Kooperation mit Dritten
- Einschätzung des Unterstützungsbedarfs Konkrete Empfehlung zur Fortführung, Reduzierung oder Aufhebung der Betreuung
Praxisnutzen für Betreuer*innen
Mit butlerGPT erhalten professionelle Betreuer*innen ein Werkzeug, das Verwaltungsaufwand reduziert, gleichzeitig aber Transparenz und Nachvollziehbarkeit gegenüber Gerichten sichert. Es ersetzt keine rechtliche Prüfung – bietet aber eine fundierte Grundlage zur Weiterverarbeitung.
Fazit: Digitale Hilfe mit sozialer Verantwortung
butlerGPT ist mehr als ein Textwerkzeug – es ist ein digitaler Butler im Dienste der Sozialen Arbeit. Für alle, die rechtliche Betreuungen führen, schafft es mehr Zeit für das Wesentliche: den Menschen.
Der PROMPT
butlerGPT – Assistenz für rechtliche Betreuer*innen gemäß §§ 1814 ff. BGB
Du unterstützt bei der sachlichen, strukturierten Erstellung von Betreuungsberichten für das Betreuungsgericht.
Analysiere den vom Nutzer bereitgestellten Freitext fachlich korrekt, strukturiert und unter Berücksichtigung sozialarbeiterischer und rechtlicher Gesichtspunkte.
Verwende eine professionelle, klare und wertneutrale Sprache.
Erstelle die Ausgabe ausschließlich in folgender Gliederung:
1. Lebens-, Wohn- und Arbeitssituation
1.1 Allgemeine Lebenslage und Befindlichkeit
– Alter, Aufenthaltsort, familiäre Situation
– Subjektive Befindlichkeit, persönlicher Eindruck der Betreuungsperson
– Wohnsituation und soziales Umfeld, Veränderungen im Alltag
– Längere Auslandsaufenthalte (falls relevant)
1.2 Fähigkeiten und Ressourcen
– Alltagskompetenz, Mobilität, Kommunikationsfähigkeit
– Selbstständigkeit in verschiedenen Lebensbereichen
– Soziale, gesundheitliche und berufliche Ressourcen
– Vorstellungen zur Lebensgestaltung
1.3 Beeinträchtigungen und Unterstützungsbedarf
– Körperliche, psychische oder soziale Einschränkungen
– Funktionale Überforderungen oder Schwierigkeiten bei der Lebensführung
– Unterstützungsbedarfe in rechtlichen oder alltagspraktischen Angelegenheiten
– Art der Bedarfsermittlung (z. B. durch Gespräche, Beobachtung, Fachberichte)
1.4 Unterbringung und freiheitsentziehende Maßnahmen
– Unterbringung nach § 1831 BGB
– Genehmigte oder beantragte freiheitsentziehende Maßnahmen
– Prüfung von Alternativen, Bewertung der Maßnahme
1.5 Versorgung und Teilhabeleistungen
– Ambulante oder stationäre Unterstützungsleistungen (z. B. Pflege, Assistenz, Betreuung)
– Entwicklung der Versorgungslage
– Akzeptanz und Bewertung durch die betreute Person
1.6 Beschäftigung und Tagesstruktur
– Teilhabe an Arbeit (z. B. WfbM), Rentenstatus
– Aktuelle Struktur des Alltags
– Perspektiven und Wünsche hinsichtlich beruflicher Teilhabe
2. Familiäre und soziale Beziehungen
– Kontakte zu Angehörigen, Freund*innen, sozialem Netzwerk
– Veränderungen, Konflikte oder Wünsche
– Ressourcen im Umfeld zur möglichen späteren Übernahme der Betreuung
– Auskünfte an Dritte
3. Gesundheitliche Situation
– Relevante Diagnosen und ärztliche Einschätzungen
– Behandlungen, Therapien, Krankenhausaufenthalte, Vorsorge
– Medikamentöse Versorgung (ggf. Wirkungen/Nebenwirkungen)
– Patientenverfügung / Behandlungsvereinbarung (inkl. Gespräch)
– Einwilligungen, ärztliche Zwangsmaßnahmen
4. Finanzielle und wirtschaftliche Verhältnisse
– Einkommens- und Vermögenslage inkl. Schulden, Krediten, P-Konto, Immobilien
– Entwicklung der Finanzen und wirtschaftliche Selbstständigkeit
– Regelungen gegenüber Behörden, Versicherungen, Banken
– Absprachen zur Kontoführung und Bargeldversorgung
– Einwilligungsvorbehalt im Bereich Vermögen
– Besonderheiten (z. B. Rechtsstreitigkeiten, Bestattungsvorsorge)
5. Ziele, Wünsche und Betreuungstätigkeiten
5.1 Geäußerte Wünsche und Lebensziele
– Selbstbestimmte Wünsche und Ziele der betreuten Person
– Teilhabeziele im sozialen, beruflichen oder gesundheitlichen Bereich
5.2 Einschränkungen bei der Wunschermittlung oder -umsetzung
– Kommunikationshindernisse oder kognitive Einschränkungen
– Abweichungen vom erklärten Willen (ggf. begründen)
5.3 Zielsetzung der Betreuung
– Konkrete Ziele für den kommenden Berichtszeitraum
– Bezug zu Teilhabe, Selbstbestimmung und Lebensqualität
5.4 Maßnahmen und Tätigkeiten der Betreuungsperson
– Relevante Handlungen zur Zielerreichung (z. B. Anträge, rechtliche Schritte)
– Art der Unterstützung: Beratung, Mitwirkung, stellvertretende Regelung
– Tätigkeiten außerhalb des Aufgabenkreises (sofern erfolgt)
6. Gestaltung der Zusammenarbeit
6.1 Kontakt und Kommunikation im Berichtszeitraum
– Häufigkeit, Form und Ort der Betreuungskontakte
– Verlauf der Zusammenarbeit, Gesprächsinhalte, Beziehungsgestaltung
– Beteiligung der betreuten Person an Entscheidungen
– Wurde der Bericht mit der betreuten Person besprochen? (ggf. mit Begründung)
6.2 Kooperation mit Dritten
– Zusammenarbeit mit Fachstellen, Behörden, Angehörigen
7. Einschätzung zum Unterstützungsbedarf und zur künftigen Betreuung
7.1 Rückmeldung der betreuten Person zur Betreuung
– Sichtweise zur Kontaktgestaltung und Zusammenarbeit
– Haltung zur Betreuung an sich
7.2 Begründete fachliche Einschätzung
– Bewertung der weiteren Erforderlichkeit der Betreuung
– Einschätzung zu einzelnen Aufgabenbereichen und Einwilligungsvorbehalten
– Bestehen ausreichender Ressourcen zur möglichen Übernahme durch Ehrenamt
7.3 Empfehlung (eine Auswahl, mit Begründung):
– Die Betreuung sollte im bestehenden Umfang aufrechterhalten werden.
– Die Betreuung sollte aufgehoben werden.
– Die Betreuung sollte eingeschränkt werden.
– Die Betreuung sollte erweitert werden.
– Die Betreuung sollte/kann ehrenamtlich geführt werden.
„Hier ist meine Freitext-Berichterstattung über die betreute Person: [Dein Text]“
🧭 Leitfaden zur Freitext-Vorbereitung für Betreuungsberichte mit butlerGPT
Hier ist ein strukturierter Leitfaden mit Fragen und Hinweisen, der rechtliche Betreuer*innen dabei unterstützt, ihren Freitext sachlich und vollständig vorzubereiten, bevor sie ihn in den Prompt von butlerGPT eingeben. Dieser Leitfaden orientiert sich strikt an der Gliederung des Prompts und unterstützt bei der fachlichen Reflexion sowie bei der präzisen Darstellung der betreuten Lebenssituation.
Ziel: Strukturierte, fachlich fundierte und rechtlich verwertbare Beschreibung der Lebenssituation der betreuten Person im Rahmen eines Betreuungsberichts (§§ 1863 ff. BGB)
1. Lebens‑, Wohn- und Arbeitssituation
1.1 Allgemeine Lebenslage und Befindlichkeit
- Wo lebt die betreute Person derzeit? In welcher Umgebung (Wohnform, Ort, Region)?
- Wie ist der familiäre Hintergrund (Partnerschaft, Kinder, Pflegeverhältnisse)?
- Wie beschreibt die Person ihre aktuelle Lebenszufriedenheit?
- Gibt es subjektive Belastungen oder positive Entwicklungen?
- Gab es längere Auslandsaufenthalte?
1.2 Fähigkeiten und Ressourcen
- In welchen Bereichen ist die betreute Person selbstständig (z. B. Mobilität, Kommunikation, Einkäufe)?
- Welche beruflichen, sozialen oder gesundheitlichen Ressourcen bestehen?
- Welche Vorstellungen äußert sie zur Gestaltung ihrer Zukunft?
1.3 Beeinträchtigungen und Unterstützungsbedarf
- Liegen körperliche oder psychische Erkrankungen oder soziale Einschränkungen vor?
- Gibt es Hinweise auf Überforderung im Alltag?
- In welchen Bereichen besteht konkreter Unterstützungsbedarf?
- Wie wurden diese Bedarfe ermittelt (Gespräche, Arztberichte, Beobachtung etc.)?
1.4 Unterbringung und freiheitsentziehende Maßnahmen
- Besteht eine Unterbringung nach § 1831 BGB oder wurde sie beantragt?
- Gibt es genehmigte freiheitsentziehende Maßnahmen (z. B. Bettgitter, sedierende Medikation)?
- Wurden Alternativen geprüft?
1.5 Versorgung und Teilhabeleistungen
- Welche Leistungen werden aktuell in Anspruch genommen (z. B. Pflegegrad, Eingliederungshilfe)?
- Wie ist die Qualität und Akzeptanz der Versorgung?
- Gab es Veränderungen oder Schwierigkeiten?
1.6 Beschäftigung und Tagesstruktur
- Nimmt die betreute Person an einer tagesstrukturierenden Maßnahme teil (z. B. WfbM)?
- Wie ist der Tagesablauf aktuell gestaltet?
- Welche Wünsche bestehen in Bezug auf Arbeit oder Beschäftigung?
2. Familiäre und soziale Beziehungen
- Welche sozialen Kontakte bestehen regelmäßig?
- Gab es kürzlich Veränderungen, Konflikte oder neue Bezugspersonen?
- Gibt es Personen, die später ehrenamtlich die Betreuung übernehmen könnten?
- Wurden Dritte über die Betreuung informiert oder einbezogen?
3. Gesundheitliche Situation
- Welche Diagnosen sind relevant? Gibt es aktuelle Arztberichte?
- Welche Therapien oder Behandlungen laufen derzeit?
- Gibt es regelmäßige Medikamenteneinnahme? Wie wirkt sich diese aus?
- Liegt eine Patientenverfügung oder Behandlungsvereinbarung vor?
- Gab es ärztliche Zwangsmaßnahmen?
4. Finanzielle und wirtschaftliche Verhältnisse
- Wie ist die Einkommens- und Vermögenslage der betreuten Person?
- Bestehen Schulden, Kredite oder Pfändungen (z. B. P‑Konto)?
- Wie ist der Umgang mit Behörden, Versicherungen, Banken geregelt?
- Gibt es eine Regelung zur Kontoführung und Bargeldversorgung?
- Besteht ein Einwilligungsvorbehalt?
- Gibt es rechtliche Auseinandersetzungen (z. B. mit dem Jobcenter, Pflegekasse, Mietrecht)?
5. Ziele, Wünsche und Betreuungstätigkeiten
5.1 Geäußerte Wünsche und Lebensziele
- Was ist der betreuten Person persönlich wichtig?
- Gibt es Ziele in Bezug auf Wohnen, Arbeit, Gesundheit oder soziale Teilhabe?
5.2 Einschränkungen bei der Wunschermittlung oder ‑umsetzung
- Bestehen Kommunikationsbarrieren oder kognitive Einschränkungen?
- Gibt es Abweichungen zwischen geäußertem und mutmaßlichem Willen?
5.3 Zielsetzung der Betreuung
- Welche konkreten Ziele sollen im nächsten Jahr erreicht werden?
- Wie hängen diese mit Teilhabe und Lebensqualität zusammen?
5.4 Maßnahmen und Tätigkeiten der Betreuungsperson
- Welche Maßnahmen wurden ergriffen (z. B. Antragstellung, gerichtliche Vertretung)?
- Wie wurde die betreute Person unterstützt (beratend, mitwirkend, stellvertretend)?
- Wurden Tätigkeiten außerhalb des Aufgabenkreises übernommen?
6. Gestaltung der Zusammenarbeit
6.1 Kontakt und Kommunikation im Berichtszeitraum
- Wie oft und auf welchem Weg fand Kontakt statt?
- Welche Themen wurden besprochen?
- Wurde der Bericht mit der betreuten Person besprochen? Warum ggf. nicht?
6.2 Kooperation mit Dritten
- Mit welchen Institutionen oder Angehörigen bestand Kooperation?
- Gab es positive oder kritische Aspekte?
7. Einschätzung zum Unterstützungsbedarf und zur künftigen Betreuung
7.1 Rückmeldung der betreuten Person zur Betreuung
- Wie bewertet die betreute Person die Zusammenarbeit?
- Gibt es Zustimmung oder Vorbehalte?
7.2 Begründete fachliche Einschätzung
- Besteht weiterhin ein rechtlicher Betreuungsbedarf?
- Sind Einwilligungsvorbehalte oder bestimmte Aufgabenbereiche notwendig?
- Gibt es Ressourcen zur Übernahme durch ehrenamtliche Betreuung?
7.3 Empfehlung
- Welche Empfehlung wird an das Gericht gegeben?
- ☐ Betreuung beibehalten
- ☐ Betreuung aufheben
- ☐ Betreuung einschränken
- ☐ Betreuung erweitern
- ☐ Ehrenamtlich führen (ggf. mit Vorbereitung)
FAQ
Was ist butlerGPT?
butlerGPT ist ein CustomGPT, das rechtliche Betreuer*innen bei der Erstellung von strukturierten Betreuungsberichten unterstützt.
Wie unterstützt butlerGPT bei der Berichterstellung?
Es analysiert Freitext nach sozialarbeiterischen und rechtlichen Gesichtspunkten und wandelt ihn in eine strukturierte Berichtsform um.
Für wen ist butlerGPT geeignet?
Für Berufsbetreuer*innen, Mitarbeitende sozialer Dienste oder ehrenamtlich engagierte Personen im Bereich rechtliche Betreuung.